| Jennifer Evans |
| 13.08.2026 11:00 Uhr |
In Zukunft könnten mathematische Modelle zusammen mit künstlicher Intelligenz (KI) als eine Art Frühwarnsystem dienen, das Paaren eine Kurskorrektur ermöglicht. »Stellen Sie es sich wie ein Beziehungs-GPS vor«, so Pujo-Menjouet. »Es zeigt Ihnen, wo Sie stehen, wohin Sie steuern, und schlägt Routen vor, um Ihr gewünschtes Ziel zu erreichen.«
Gleichzeitig warnt er: Mathematik zeige Muster, keine Gewissheiten. Kultur, Religion, Generation und individuelle Biografien formten Beziehungen stärker, als Gleichungen sie erfassen können. Außerdem überraschen Menschen sich auch selbst. Engagement, Therapie oder persönliche Entwicklung könnten jeder Prognose trotzen. Die Mathematik weise vielleicht die Wege, aber Paare müssen sie selbst gehen – Schritt für Schritt und jeden Tag, stellt er klar.
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