Langlebigkeit – Die Tricks des Grönlandwals |
Die Antwort auf diese spannende Frage liegt nicht auf der Hand. Denn die enorme Größe der Tiere geht mit gewaltigen biologischen Herausforderungen einher. Eine von diesen besteht darin, Tumorerkrankungen zu vermeiden, denn auf den ersten Blick steigt das Krebsrisiko proportional mit der Anzahl der Zellen.
Grönlandwale haben gerade wegen ihrer Größe sehr viele Zellen. Dennoch erkranken sie nicht häufiger an Krebs als kleine Säuger. Und das ist tatsächlich ein Rätsel, das vielleicht damit verknüpft ist, dass die Wale auch so alt werden.
Mit der Lösung dieses Rätsels beschäftigten sich Forschende, über deren Arbeit PZ-Senior-Editor Professor Dr. Theo Dingermann bereits berichtet hat. In der aktuellen Podcastfolge von »PZ Nachgefragt« unterhält er sich mit Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Pharmazeutischer Chemiker an der Goethe-Universität Frankfurt, über das spannende Longevity-Geheimnis der Grönlandwale.
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