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Gesundes Altern
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Kulturelle Aktivität wirkt wie Sport

Kino, Museum, Theater – wer sich kulturell engagiert, stärkt nicht nur seine sozialen Kontakte, sondern drosselt auch das Tempo physiologischer Alternsprozesse, wie eine japanische Studie zeigt. Die Effekte lassen sich sogar mit denen körperlicher Aktivität vergleichen.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 16.07.2026  07:00 Uhr

Kulturelles Engagement veränderbar

Das Autorenteam vermutet, dass kulturelle Unternehmungen soziale Beziehungen stärken, einen gesünderen Lebensstil fördern und die psychische Gesundheit verbessern. Diese Faktoren sind zentral, um langsamer zu altern.

Gleichzeitig betonen die Forschenden, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt und sich Ursache-Wirkungs-Beziehungen nur schwer ableiten lassen. Möglich ist also auch, dass Menschen mit besserer Gesundheit häufiger kulturelle Angebote nutzen.

Dennoch sei kulturelles Engagement veränderbar und könne als wirksamer Ansatzpunkt für ein gesundes langes Leben dienen. »Bemerkenswert ist, dass die Wirkung mit häufiger körperlicher Aktivität vergleichbar sein kann«, heißt es in der Studie.

Zwar sei die globale Lebenserwartung gestiegen, doch die Zahl gesunder Lebensjahre habe nicht zugenommen. Viele Menschen verbringen daher längere Lebensabschnitte mit Krankheit oder zumindest eingeschränkter Gesundheit.

Aus wissenschaftlicher Sicht plädieren die Forschenden dafür, kulturelle Interessen zu fördern. Sie sehen darin eine »vielversprechende Strategie«, um das physiologische Altern zu verlangsamen und ein gesundes Altern bei älteren Erwachsenen zu unterstützen.

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