| Cornelia Dölger |
| 12.05.2026 10:30 Uhr |
Spanien folgt damit dem Kurs anderer Länder im Umgang mit Homöopathie. Frankreich und Großbritannien haben die staatliche Finanzierung beendet beziehungsweise planen dies, die USA verlangen deutliche Warnhinweise, Australien will Homöopathie zur Behandlung chronischer oder schwerer Krankheiten ausschließen.
Der Ausstieg aus der Erstattung wird hierzulande immer wieder gefordert und politisch erwogen – zuletzt konkretisierte er sich mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Demnach sollen homöopathische Leistungen nicht länger als Satzungsleistung erstattungsfähig sein; zur Regelversorgung zählen sie ohnehin nicht.
Homöopathie‑Verbände kritisieren den Schritt als Einschränkung der Wahlfreiheit und warnen vor letztlich steigenden Kosten, falls Homöopathie-Patientinnen und -Patienten auf teurere konventionelle Präparate umsteigen müssten.