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Vertreterversammlung

KBV sieht Arzt-Apotheker-Verhältnis verletzt

Keine Aufgaben von »befreundeten« Professionen übernehmen

Keine Aufgaben von »befreundeten« Professionen übernehmen

Aus Sicht der KBV hat das Vorgehen der ABDA nun sogar dazu geführt, dass die Mediziner die berufspolitische Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern gefährdet sehen. Es sei »aus der berufspolitischen Sicht der Apotheken mehr als fragwürdig, offensiv Aufgaben einer befreundeten Profession zu übernehmen«, erklärte der KBV-Vize. »Als freie und überwiegend selbstständige Heilberufler sind Apothekerinnen und Apotheker eigentlich unsere natürlichen Verbündeten – die meisten von ihnen sehen das zum Glück genauso.«

Im Umkehrschluss fordern die Ärzte nun das Dispensierrecht für Praxen und Notfallambulanzen. Den Erkrankten würden so nach dem Arztbesuch »mühsame Wege der Arzneimittelbeschaffung« erspart.

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