Mithin würden die Kassen ein »Logistik-Glücksspiel« dulden, indem die Beratung vor Ort und die gesicherte Logistik finanziell »mit dem bloßen Versandkarton« gleichgestellt würden. Dies verspiele das Vertrauen in die Sicherheit der Arzneimitteltherapie. Zudem werde die Verantwortung für die korrekte Lagerung auf dem Transportweg »faktisch auf den Patienten abgewälzt«. Der Verein stellt zudem eine »bewusste Wettbewerbsverzerrung« fest.
»Es darf nicht sein, dass die ökonomischen Interessen ausländischer Versender über den Patientenschutz gestellt werden«, fordert Hänel. Transparenz und einheitliche Standards müssten für alle gelten. Das BMG müsse bei den geplanten Verschärfungen Kurs halten, es sei Zeit für ein »Machtwort«.