»In Stress- und anderen Belastungssituationen wie etwa Infektionen müssen Patienten die Hydrocortison-Dosis um das Zwei- bis Fünffache erhöhen, um eine Addison-Krise zu vermeiden«, betonte die Endokrinologin. Dazu müssen sie speziell geschult sein, bräuchten einen Notfallausweis und eine Notfallmedikation. Auch das Umfeld müsse wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Bei Erbrechen müsse die Gabe von Hydrocortison intravenös erfolgen. Für Notfälle führen Patienten zudem ein Hydrocortison-Präparat zur intramuskulären Injektion mit.