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2,07 statt 1,77 Euro
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Höherer Kassenabschlag ab 2027

Die Apotheken sollen dabei helfen, die Gesetzliche Krankenversicherung zu entlasten. Im Rahmen des Sparpakets soll der Kassenabschlag um 30 Cent auf 2,07 Euro steigen. Allerdings soll dies erst zum Jahreswechsel greifen, wie aus einem aktualisierten Gesetzentwurf hervorgeht.
AutorAlexander Müller
AutorCornelia Dölger
Datum 28.04.2026  13:40 Uhr
Datum Aktualisiert am 28.04.2026  14:50 Uhr

Einsparvolumen von 16,3 Milliarden Euro

Kurz vor dem angepeilten Kabinettsbeschluss zum GKV-Sparpaket laufen letzte Abstimmungen in der Koalition. Dabei zeichnete sich ein Einsparvolumen für das nächste Jahr von nunmehr 16,3 Milliarden Euro ab. Das ist weiterhin mehr als das erwartete Defizit bei den gesetzlichen Krankenkassen von 15,3 Milliarden Euro und soll erneute Anhebungen der Zusatzbeiträge vermeiden. Warkens Entwurf hatte noch Einsparungen von 19,6 Milliarden Euro für 2027 vorgesehen.

Die Gesetzespläne sollen an diesem Mittwoch vom Kabinett auf den Weg gebracht werden. Im Blick stehen Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und Pharmabranche – aber auch höhere Zuzahlungen für Medikamente und Einschränkungen der Mitversicherung von Ehepartnern. Zuletzt gab es in der Koalition noch Diskussionen über Änderungen, unter anderem eine stärkere Steuerfinanzierung der Versorgungskosten von Bürgergeldempfängern.

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