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Übersterblichkeit

Hin zu einer objektiveren Covid-19-Todesrate

In den meisten Bundesstaaten ließen sich mehr als 50 Prozent der überzähligen Todesfälle auf Covid-19 zurückführen. Nur 14 Bundesstaaten wiesen mehr als 50 Prozent der überzähligen Todesfälle anderen Ursachen als Covid-19 zu. Zu diesen Staaten gehörten Virginia (61 Prozent der überzähligen Todesfälle), Arizona (62 Prozent der überzähligen Todesfälle), Mississippi (56 Prozent der überzähligen Todesfälle), South Carolina (73 Prozent der überzähligen Todesfälle), Oklahoma (58 Prozent der überzähligen Todesfälle), Tennessee (72 Prozent der überzähligen Todesfälle), Oregon (73 Prozent der überzähligen Todesfälle), New Hampshire (59 Prozent der überzähligen Todesfälle), Idaho (61 Prozent der überzähligen Todesfälle), Arkansas (53 Prozent der überzähligen Todesfälle), Utah (89 Prozent der überzähligen Todesfälle), Vermont (90 Prozent der überzähligen Todesfälle), Kalifornien (55 Prozent der überzähligen Todesfälle) und Texas (64 Prozent der überzähligen Todesfälle).

Die fünf Bundesstaaten, die die meisten Covid-19-Todesfälle meldeten, führen einen erheblichen Anteil dieser Todesfälle auf Krankheiten zurück, die nicht die Atemwege betreffen. Zu diesen Krankheiten zählen Diabetes (96 Prozent), kardiovaskuläre Erkrankungen (89 Prozent), Alzheimer (64 Prozent) und zerebrovaskuläre Erkrankungen (35 Prozent). New York City verzeichnete den größten Anstieg der nicht-respiratorischen Todesfälle. Hier starben besonders viele Patienten an Herzkrankheiten (398 Prozent Übersterblichkeit) und Diabetes (356 Prozent Übersterblichkeit).

Die Autoren räumen ein, dass ihre Analyse nur als ein Zwischenergebnis gewertet werden sollte. Dennoch ist diese Publikation wichtig, da dieser Ansatz sicherlich dazu beitragen wird, später einmal zu einer genaueren Abschätzung kommen zu können.

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