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Schleimhautpflege
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Gut für den Hals, schlecht für den Frosch

Intakte Schleimhäute helfen bei der Immunabwehr. Das ist im Nase-, Mund- und Rachenraum als Einfallstor für allerlei Infektionserreger nicht anders. Verschiedene Mund- und Rachentherapeutika helfen deshalb dabei, den berühmten Frosch im Hals zu vertreiben.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 28.10.2026  09:00 Uhr

Tipps für die Anwendung

Grundsätzlich gilt: Je länger die jeweilige Substanz Kontakt mit dem Mund-Rachen-Raum hat, umso besser kann sie ihre Wirkung vermitteln. Die längste Einwirkdauer bieten Hyaluronsäure-Gurgellösungen und Lutschtabletten. Diese sollten dabei möglichst langsam gelutscht und nicht zerkaut werden. Mit ihnen erreicht der Wirkstoff mittels Speichel auch den Rachenraum. Unmittelbar nach der Anwendung einer Gurgellösung oder eines Sprays sollte nicht gegessen oder getrunken werden.

Ein weiterer Grundsatz ist: Die Darreichungsform muss zum Anwender passen. Das Gurgeln stellt manchen vor technische Probleme, Sprays verursachen womöglich einen Brechreiz. Während der Anwendung eines Sprays sollte zudem nicht geatmet werden, damit das Spray nicht versehentlich inhaliert wird. Kinder müssen in der Lage sein, eine Lutschtablette über einen längeren Zeitraum im Mund zu behalten.

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