»Aufwachsen lebt davon, dass wir Dinge erleben«, sagt Klinikdirektor Kölch. Für betroffene Kinder kann es daher sehr wertvoll sein, mit anderen Personen als ihren Eltern neue Erfahrungen zu sammeln, etwa bei Unternehmungen und Ausflügen. Das Umfeld kann den betroffenen Eltern zudem Unterstützung etwa im Haushalt und bei der Kinderbetreuung anbieten und auch dabei, sich Hilfe zu suchen, rät Wagenblass.
Backes betont, dass auch den Fachkräften im Umfeld der Familie eine große Bedeutung zukomme: etwa den Familienhebammen, die bei Anzeichen auf eine postpartale Depression auf weitere Unterstützungsangebote aufmerksam machen. Oder den Erzieherinnen und Erziehern in der außerfamiliären Betreuung, die ebenfalls Hilfe vermitteln, um so eine positive Entwicklung bei Kind und Familie zu unterstützen.