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Pneumokokken
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Fallzahlen steigen, Impfquoten sinken

Seit 2023 steigt die Rate an Pneumokokken-Infektionen deutlich an. Auffällig hoch ist die Inzidenz invasiver Krankheitsfälle. Besonders Menschen mit kardiovaskulären Vorerkrankungen profitieren von einer Impfung. Doch die Akzeptanz der Immunisierung ist »dramatisch dürftig«.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 30.10.2026  18:00 Uhr

Koadministration gegen Impflücken

Die Impfraten sind »dramatisch dürftig«. So sind nur 24 Prozent derer, die aufgrund einer Grunderkrankung oder Immundefizienz die Impfung bräuchten, immunisiert. Fasst man die Älteren ab 60 Jahren und die Personen mit Grunderkrankungen zusammen, kommt man nur auf eine Durchimpfungsrate von 11 Prozent.

Eine Option, die Impfquoten zu steigern, sieht Vogelmeier in der vermehrten Nutzung von Parallelimpfungen. Die Koadministration bei einem Termin empfiehlt die STIKO seit drei Jahren explizit bezüglich der Impfungen gegen Influenza, Covid-19 und Pneumokokken. »Dadurch können wir unsere Patienten noch umfangreicher vor Atemwegsinfektionen schützen und die Zahl der Impftermine gering halten. Auch das Risiko durch Koinfektionen wird so minimiert; man denke nur an die Verbindung von Pneumokokken- und Influenzainfektionen«, so Vogelmeier.

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