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Pharmastandort Deutschland 
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Erneut Kritik am Kurs der Bundesregierung 

Binnen weniger Stunden sagen zwei Pharmakonzerne Investitionen in Deutschland ab oder streichen sie zusammen. Eine Expertin sieht das in einem größeren Zusammenhang und wählt deutliche Worte.
AutorKontaktdpa
Datum 08.06.2026  11:30 Uhr

Zielkonflikt muss angegangen werden

Kirchhoff hoffe, dass in der deutschen Politik spätestens jetzt verstanden worden sei, dass es einen ernsthaften Zielkonflikt gebe zwischen gesundheits- und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen. Alle beteiligten Ministerien müssten sich zusammensetzen und schauen, wie sich dies verbinden lasse. Auch müsse ins Bewusstsein geraten, dass die neue Ausrichtung der US-Arzneimittelpolitik ein systemisches Risiko für Deutschland darstelle.

Was in Deutschland getan werde, stehe besonders im Blick. Es sei der größte Gesundheitsmarkt Europas, andere europäische und nicht europäische Länder koppelten ihre Preise an deutsche Arzneimittelpreise und die deutsche Pharmaindustrie habe ein hervorragendes Standing. »Das heißt, was wir hier tun, hat auch Signalwirkung in andere Länder hinein«, prophezeit Kirchhoff

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