So viel wie nötig, so wenig wie möglich – präzise, gut strukturierte Informationen zu ABP und dazu mögliche Lösungsvorschläge erhöhen die Chance, dass Arzt oder Ärztin auf die Ergebnisse einer Medikationsanalyse reagieren. / © Getty Images/alvarez
Seit April steht die kostenlose elektronische Vorlage zur Verfügung – ein standardisierter, wissenschaftlich evaluierter digitaler Medikationsbrief, der die Kommunikation zu arzneimittelbezogenen Problemen (ABP) zwischen Apotheken und Arztpraxen vereinfachen, vereinheitlichen und verbessern soll. Der Medikationsbrief kann browserbasiert ausgefüllt, als PDF-Datei heruntergeladen und zum Beispiel über KIM (Kommunikation im Medizinwesen) datenschutzkonform an die Arztpraxis verschickt werden. Darauf weist aktuell das Team Versorgungskonzepte der ABDA hin. Zu finden ist das Formular unter www.pdl.abda.de/pharmazeutische-dienstleistungen/medikationsbrief. In den vergangenen drei Monaten hätten bereits mehr als 1700 Apotheken den Medikationsbrief genutzt.
In einer Arbeitshilfe gibt die Bundesapothekerkammer zudem »Empfehlungen für die Erstellung eines Ergebnisberichts an Ärztinnen und Ärzte in Form eines Medikationsbriefs«. Darin finden sich Antworten auf Fragen wie: