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Kommunikation mit Ärzten
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Elektronischer Medikationsbrief etabliert sich

In den vergangenen drei Monaten haben bereits mehr als 1700 Apotheken die digitale Medikationsbrief-Vorlage der Bundesapothekerkammer genutzt, um die Ergebnisse einer Medikationsanalyse an die Arztpraxis zu übermitteln. 
AutorKontaktPZ
Datum 07.09.2026  12:30 Uhr

Seit April steht die kostenlose elektronische Vorlage zur Verfügung – ein standardisierter, wissenschaftlich evaluierter digitaler Medikationsbrief, der die Kommunikation zu arzneimittelbezogenen Problemen (ABP) zwischen Apotheken und Arztpraxen vereinfachen, vereinheitlichen und verbessern soll. Der Medikationsbrief kann browserbasiert ausgefüllt, als PDF-Datei heruntergeladen und zum Beispiel über KIM (Kommunikation im Medizinwesen) datenschutzkonform an die Arztpraxis verschickt werden. Darauf weist aktuell das Team Versorgungskonzepte der ABDA hin. Zu finden ist das Formular unter www.pdl.abda.de/pharmazeutische-dienstleistungen/medikationsbrief. In den vergangenen drei Monaten hätten bereits mehr als 1700 Apotheken den Medikationsbrief genutzt.

In einer Arbeitshilfe gibt die Bundesapothekerkammer zudem »Empfehlungen für die Erstellung eines Ergebnisberichts an Ärztinnen und Ärzte in Form eines Medikationsbriefs«. Darin finden sich Antworten auf Fragen wie:

  • Welche Analyseergebnisse sollte ich an die Ärztin/den Arzt kommunizieren und welche eher nicht?
  • Welche Formulierungen sind angemessen, wenn man eine schwerwiegende Wechselwirkung vermutet?
  • Wie kann ich das Formular zum Medikationsbrief nutzen, ohne die Kontaktdaten meiner Apotheke immer wieder neu eingeben zu müssen?
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