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Wahlkampf Rheinland-Pfalz
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Das sagen die Parteien zu Apotheken

Anlässlich der anstehenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat die PZ Interviews mit den Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der Parteien geführt. Alle Parteien wollen sich für die Apotheken einsetzen, legen in ihrem Wahlkampf jedoch unterschiedliche Schwerpunkte.
AutorKontaktAlexandra Amanatidou
Datum 18.03.2026  09:00 Uhr
Datum Aktualisiert am 18.03.2026  10:43 Uhr

Schmitt: »Faire Wettbewerbsbedingungen« für Apotheken

»Die wohnortnahen Apotheken sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Rheinland-Pfalz – besonders im ländlichen Raum«, sagt Daniela Schmitt gegenüber der PZ. Deshalb sei es Ziel ihrer Partei, die Vor-Ort-Apotheken als starken Teil der Gesundheitsinfrastruktur zu erhalten. »Dazu gehört auch, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Apothekerinnen und Apotheker zu verbessern.« Schmitt setze sich für weniger Bürokratie, verlässliche Vergütungsstrukturen und faire Wettbewerbsbedingungen ein. Inhabergeführte Apotheken seien ein wichtiger Teil unseres mittelständisch geprägten Gesundheitswesens und müssten auch künftig eine tragfähige Perspektive haben.

Ihre Partei will die Produktion und Forschung von Arzneimitteln in Europa wieder stärker aufstellen. »Rheinland-Pfalz hat mit seiner starken Pharma- und Biotechnologiebranche dafür sehr gute Voraussetzungen. Als Landespolitik wollen wir den Standort gezielt stärken – durch gute Rahmenbedingungen für Forschung, Innovation und Produktion«, so Schmitt. Eine starke Pharma- und Biotech-Industrie vor Ort sei ein wichtiger Beitrag dazu, die Arzneimittelversorgung langfristig sicherer und resilienter zu machen.

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