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Warken zum Spargesetz 
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»Das ist keine Reform, die man sich als Ministerin wünscht«

Beim Deutschen Ärztetag räumte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ein, dass ihr GKV-Spargesetz eine Zumutung für die Leistungserbringenden sei. Doch die Reform sei angesichts der finanziellen Schieflage der Krankenkassen notwendig. 
AutorKontaktLukas Brockfeld
Datum 12.05.2026  14:45 Uhr

Spargesetz noch vor Sommerpause 

Den Vorwurf, dass sich die Bundesregierung vor allem bei den Kosten für Bürgergeldempfänger ihrer Verantwortung entziehe, wollte die Ministerin nicht gelten lassen: »Das Thema stand schon oft im Koalitionsvertrag und getan hat sich nichts. Wir tun jetzt was in Zeiten, in dem es dem Haushalt nicht gut geht. Wir finden einen Einstieg und perspektivisch muss es auch weiter gehen, dessen bin ich mir bewusst«. 

Die Ministerin kündigte an, dass die Bundesregierung das Spargesetz mit einem ehrgeizigen Zeitplan vorantreiben werde. »Wir wollen zum Jahreswechsel eine Beitragsstabilität haben und wir wollen zeigen, dass dieses Land und diese Bundesregierung eine Reformfähigkeit haben«, sagte Warken. Das Gesetz müsse daher noch vor der Sommerpause verabschiedet werden. Die Vertreterinnen und Vertreter der Gesundheitsberufe hätten im anstehenden parlamentarischen Verfahren noch ausrechend Zeit, sich in die Beratung einzubringen. 

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