| Daniela Hüttemann |
| 08.07.2026 14:00 Uhr |
Den medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland geht es nicht schnell genug. Sie fordern »einen raschen Zugang« für Patientinnen und Patienten in Deutschland. Sie glauben, dass Daraxonrasib künftig die neue Standardtherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs wird, wenn die erste Chemotherapie nicht erfolgreich war. In den USA wurde bereits ein Early-Access-Programm eingerichtet.
»Der Zugang ist nicht auf amerikanische Staatsbürger beschränkt, eine Aufnahme ist aber nur über ausgewählte US-Zentren möglich«, informieren die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO), die Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft (AIO) und die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Die Etablierung eines Compassionate-Use-Programms in Deutschland sei leider nicht vorgesehen. Die Fachgesellschaften fordern, dass Daraxonrasib Patientinnen und Patienten in Deutschland rasch zugänglich gemacht wird. Hierfür sollen alle notwendigen Anstrengungen unternommen werden.
Zudem informieren sie, dass weitere Studien beim Pankreaskarzinom in früheren Krankheitsphasen sowie Kombinationstherapien laufen. Hier sind auch deutsche Zentren aktiv.