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Nach Leihmutterschaft
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CDU-Landesverband fordert Spahns Rücktritt

Die CDU ist strikt gegen eine Zulassung von Leihmutterschaften. Dass ihr Frontmann im Bundestag nun privat einen anderen Weg gegangen ist, setzt ihn massiv unter Druck.
AutorKontaktdpa
Datum 17.07.2026  16:10 Uhr

Merz weicht aus

Merz wurde am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit dem algerischen Präsidenten darauf angesprochen, wich aber aus. Es handele sich um ein innenpolitisches Thema. Der Kanzler sagte nur, er sei am Freitag vergangener Woche von Spahn informiert worden, dass Spahn und sein Mann Eltern würden, und habe ihm dazu gratuliert.

Nachfragen bei der Regierungspressekonferenz am Freitag brachten wenig Neues. CSU-Chef Markus Söder hat sich auch noch nicht öffentlich geäußert. Von den beiden wird maßgeblich abhängen, wie es mit Spahn weitergeht.

Die Opposition jedenfalls dürfte den Druck aufrechterhalten. Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen warf Spahn beim Redaktionsnetzwerk Deutschland vor: »Wer Regeln politisch propagiert, sollte nachvollziehbar erklären, warum sie für ihn selbst offenbar nicht gelten sollen.« Die frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Kathrin Gebel, sagte dem RND, politische Maßstäbe sollten auch dann gelten, wenn das eigene Leben betroffen ist.

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