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Bundestag beschließt Modernisierung der MTA-Ausbildung

Zudem bekommen Notfallsanitäter durch die Reform in Zukunft mehr Rechtssicherheit und dürfen unter bestimmten Umständen heilkundliche Tätigkeiten durchführen, um Leben zu retten. Etwa dann, wenn noch kein Notarzt am Unfallort eingetroffen ist. Die Union bezeichnet diesen Schritt nach jahrelangen Debatten als »einen Durchbruch«. Der FDP ging in diesem Punkt einiges noch nicht weit genug. Unter anderem bemängelte sie, dass Notfallsanitäter keine Opiate verabreichen dürfen.

Dem MTA-Reformgesetz haben gestern die Fraktionen CDU/CSU, SPD, die Grünen und Die Linke zugestimmt, die AfD hat sich enthalten und die FDP hat der Initiative der Bundesregierung nicht zugestimmt. Damit die Reform wie geplant zum 1. Januar 2023 in Kraft treten kann, muss nun der Bundesrat noch grünes Licht geben.

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