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Pilotprojekt in Norwegen
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Blutabnahme in der Apotheke kommt gut an

Mit der Apothekenreform soll es Mitarbeitenden in Apotheken in Deutschland erlaubt werden, Vollblut abzunehmen. In Norwegen liegen bereits Ergebnisse aus einem Pilotprojekt vor. Demnach sind Blutabnahmen in Apotheken mit hoher Qualität umsetzbar.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 26.06.2026  18:00 Uhr

Bis zu mehrere Stunden Zeitersparnis

Nicht alle Arztpraxen in Norwegen hätten die Möglichkeit, Blutproben zu entnehmen, heißt es in der Mitteilung, zum Beispiel durch Abwesenheit der Arzthelferin oder bei digitalen Konsultationen. Auch müssten manche Proben vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt entnommen werden als während des Arztbesuchs, zum Beispiel nüchtern, oder es seien zusätzliche Blutproben nötig. In Oslo gibt es eigene Blutentnahmestationen, doch das lokale Angebot der Apotheke in Sandvika sei für viele Patienten eine deutliche Zeitersparnis – bis zu mehrere Stunden, so ein Ergebnis der Patientenbefragung. Besonders positiv bewertet wurden unter anderem die gute Erreichbarkeit der Apotheke, die Nähe zum Wohnort und die langen Öffnungszeiten.

Die ersten Erfahrung zeigten, dass der Service gut ankommt und gut funktionieren kann, dass er jedoch gewisse Anforderungen an Räumlichkeiten, Organisation und Personal stelle. »Wir haben viel Arbeit in die Vorbereitungen gesteckt und alles so organisiert, dass dies so reibungslos und nahtlos wie möglich ablaufen kann – nicht zuletzt auch mit der Qualität, die von Apotheken erwartet wird«, betont Mitarbeiterin Jeanette Stigsson. Das Pilotprojekt zeige, dass diese Dienstleistung in Apotheken in guter Qualität erbracht werden kann. Es ist auf sechs Monate angelegt, aber eine Fortführung soll geprüft werden.

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