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Deutscher Apotheken-Award

Bewerbungsfrist endet Mitte Februar

Noch bis zum 15. Februar können sich Apotheken und ihre Partner mit innovativen Projekten in den Kategorien »Moderne Apotheke« und »Apotheke und Patient« um den Deutschen Apotheken-Award 2019 bewerben.
ABDA
15.01.2019
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Der nach 2015 und 2017 zum dritten Mal ausgeschriebene Preis des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) wird im Anschluss an das DAV-Wirtschaftsforum am 9. Mai in Berlin verliehen. Dotiert ist der Deutsche Apotheken-Award 2019 mit insgesamt 8000 Euro, wobei neben den Siegern auch die Zweit- und Drittplatzierten in beiden Kategorien prämiert werden.

Schirmherrin ist die frühere DAV-Patientenbeauftragte Claudia Berger. Neben ihr gehören der Jury folgende Mitglieder an: Fritz Becker (DAV-Vorsitzender), Dr. Jutta Hundertmark-Mayser (Stellvertretende Geschäftsführerin von NAKOS – Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen), Prof. Dr. Klaus Hurrelmann (Professor of Public Health and Education an der Hertie School of Governance) und Sven Siebenand (Stellvertretender Chefredakteur der Pharmazeutischen Zeitung).

»Der Deutsche Apotheken-Award will Projekte auszeichnen, die modern und innovativ sind, zugleich jedoch die persönliche Beziehung zwischen Apotheker und Patient betonen«, sagt der DAV-Patientenbeauftragte Berend Groeneveld: »Jede Bewerbung ist willkommen, die deutlich macht, wie ein Apotheker seine Patienten oder andere hilfsbedürftige Menschen zusätzlich zur klassischen Arzneimittelabgabe und -beratung unterstützt. Das kann eine überraschende technische Lösung in der Apotheke sein, genauso gut aber auch gesellschaftliches Engagement oder die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen außerhalb der Apotheke.«

Wichtig sei, so Groeneveld, dass das eingereichte Projekt zur Nachahmung anrege. »Apotheken sind für viele Menschen der erste Ansprechpartner vor Ort für Gesundheitsfragen – und das wird auch im Zeitalter von Digitalisierung und Plattform-Ökonomie so bleiben. Deshalb sollen gute Ideen nicht nur lokal bekannt sein, sondern bundesweit bekannt werden«, betonte der Patientenbeauftragte.

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