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Antikörperpräparat MBP134
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Berliner Ebola-Patient erhielt experimentelle Therapie

Ein Arzt hatte sich im Kongo mit Ebola infiziert. Charité-Ärzte und Pflegekräfte retteten vermutlich sein Leben. Was ein neues Medikament damit zu tun haben könnte.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 10.06.2026  11:15 Uhr

Ein Mittel für die Menschen im Kongo?

Im Kongo gibt es inzwischen mehr als 100 bestätigte Todesfälle, hunderte Menschen sind infiziert. Könnten diese dort ebenfalls mit MBP134 behandelt werden? Es wäre wichtig, diese Art von Präparaten Menschen in den Endemiegebieten zur Verfügung zu stellen, vor allem Helfenden, sagte der Infektiologe. Die Voraussetzungen seien aber schwierig. »In den Ausbruchsgebieten fehlt es teilweise an allem.« Die medizinische Ausstattung sei schlecht. Außerdem würden die Regionen zum Teil von Milizen kontrolliert. »Deswegen wäre meine Hoffnung, dass man das Medikament wirklich vor Ort bekommt, nicht so hoch.«

Die Beratungsgremien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen, dass alle identifizierten und in Betracht gezogenen Produkte ausschließlich im Rahmen klinischer Studien eingesetzt werden sollen, um fundierte Daten zu gewinnen und eine sichere, ethisch vertretbare und wirksame Forschung zu gewährleisten.

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