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Bundeskartellamt

Grünes Licht für Übernahme von Ebert + Jacobi

21.12.2016
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Von Jennifer Evans / Das Bundeskartellamt hat am Montag dem Zusammenschluss von Noweda und Ebert + Jabcobi zugestimmt. Bereits Anfang November hatte die Apothekergenossenschaft die Übernahme des Würzburger Unternehmens zum 1. Januar 2017 bekannt gegeben.

 

Nach Angaben von Noweda ist der Kauf für beide Unternehmen ein wichtiger Schritt, um eine optimierte Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit für inhabergeführte Apotheken zu garantieren.

Der Noweda-Marktanteil steigt durch die Übernahme auf mehr als 21 Prozent. Wie der Konzern mitteilte, beliefert das private Pharmagroßhandelsunternehmen derzeit rund 2000 Apotheken mit Arzneimitteln und apothekenüblichen Waren und hatte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 750 Millionen Euro.

 

»Für die Kunden von Ebert + Jacobi wird die Übernahme durch Noweda nur im positiven Sinne spürbar sein. Die bekannten Ansprechpartner stehen wie bisher für alle Belange der Apotheker zur Verfügung«, sagte der Noweda-Vorstandsvorsitzende Wilfried Hollmann.

 

Neben dem Hauptsitz in Würzburg gehören künftig auch die Niederlassungen Heidenheim/Brenz, das Tochterunternehmen spangropharm in Nordhessen sowie Ebert + Jacobi Finze in der Oberfalz zur Noweda-Gruppe. /

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