Pharmazeutische Zeitung online
Uni Tübingen

Tanz ins Praktische Jahr

07.12.2009
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Von Kathrin Freudenbeger und Patricia Miller / Im Oktober wurde an der Universität Tübingen bereits zum zweiten Mal die erfolgreiche Beendigung des Zweiten Staatsexamens mit einem Ball gefeiert.

Professor Dr. Stefan Laufer (Pharmazeutische Chemie) eröffnete den Abend mit einem Sektempfang im Pharmazeutischen Institut. Im Anschluss zeigten die ehemaligen Studierenden ihren Gästen das Institut. Besonders in den Praktikumsräumen der pharmazeutischen Technologie gab es von der Tablettenpresse bis hin zum Dragierkessel viel zu sehen.

Der festliche Teil des Abends fand im Ballsaal des Restaurants »Museum« statt, wo auch ein Buffet vorbereitet war. Nach dem Essen stellte Laufer den Gästen die Tübinger Pharmazie in Form der Marke »PharmTüb« vor, die sich durch ihre hohe Qualität auszeichnet.

 

Eine besondere Ehre war die Teilnahme des Präsidenten der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, Dr. Günther Hanke. In seiner Rede gratulierte er den Absolventen und wies auf die Vorteile einer kostenlosen Mitgliedschaft in der Apothekerkammer während des Praktischen Jahres hin. Zudem verlieh er den drei Examensbesten einen neu geschaffenen Preis der Kammer. Sie werden nach Stuttgart eingeladen und erhalten dort ein personal training.

 

Den Höhepunkt des Abends bildete die Verleihung von Urkunden an alle Examensteilnehmer. Zu guter Letzt wurden die drei Examensbesten Maria Baab, Alexandra Braun und Steffi Künne auf die Bühne gebeten und für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Als alle Absolventen auf der Bühne versammelt waren, nutzte Laufer die Gelegenheit, seinen ehemaligen »Schützlingen« noch eine Lebensweisheit für ihren weiteren Lebensweg mitzugeben. Dazu gab er, beginnend mit Golfbällen und endend mit feinem Sand, verschieden große Gegenstände in einen Messzylinder, die die verschiedenen Lebensinhalte symbolisierten. Damit verdeutlichte er, dass das Leben nur optimal ausgefüllt sein kann, wenn man sich zuerst auf die großen, bedeutenden Dinge des Lebens konzentriert, da die »Zwischenräume« später immer noch mit unbedeutenderem Luxus gefüllt werden ­können.

 

Um den Abend aufzulockern und den Unialltag den Gästen näherzubringen, waren die anwesenden Professoren bereit, an einem Spiel teilzunehmen. Jeder bekam eine ihm unbekannte Präsentation vorgelegt, über die er eine Vorlesung halten sollte. Bei den ihnen weniger vertrauten Themen Doping im Radsport, Sägezahnpalme und Funktionsweise einer Milchpumpe schlugen sich alle drei wacker und wurden zum Dank mit kleinen Geschenken belohnt.Nach dem offiziellen Teil des Abends sorgte die Liveband »Mr. Hot And The Funky Pepperonies« für die musikalische Abrundung des Abends.

 

Unser herzliches Dankeschön gilt Marius Büttner für die Leitung der Organisation, Steffi Künne für die Führung durch das Programm und Stefan Kunkel, der als Fotograf die unvergesslichen Augenblicke des Abends festhielt. Außerdem Dank an die Sponsoren Ebert & Jacobi, Linda, Phoenix und Sanacorp, ohne deren Unterstützung der Abend in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. / 

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