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Hochschullehrer gegen »Apotheke light«

29.11.2011  17:38 Uhr

PZ / Pharmazie-Professoren an der Freien Universität Berlin warnen vor der Einführung niedrigerer Standards für Filialapotheken. Damit unterstützen sie die der Kritik der ABDA am Referentenentwurf zur neuen Apothekenbetriebsordnung.

Auch sie wollen den Weg in eine Zwei-Klassen-Pharmazie verhindern. Eine »Apotheke light« bezeichnen die Hochschullehrer als «Widerspruch zu einem qualitativ hochwertigen, naturwissenschaftlich ausgerichteten Hochschulstudium der Pharmazie». Das gelte auch für das Vorhaben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), die Vorgaben für wissenschaftliche Hilfsmittel aufzuweichen. Beide Vorschläge seien für die Hochschulpharmazie der Freien Universität Berlin nicht akzeptabel, da sie die Anstrengungen zur Qualitätssicherung untergrüben. Apotheker müssten in ihrer täglichen Arbeit Arzneimittel prüfen und herstellen. Die Hochschullehrer sehen in diesen Regelungen aus dem Referentenentwurf einen grundsätzlichen Gegensatz zum Ziel des BMG, die Qualität in den Apotheken weiter zu verbessern. /

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