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Stada

Mehr Umsatz, weniger Gewinn

18.11.2015
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Von Ev Tebroke / Der Generikahersteller Stada hat in den ersten neun Monaten 2015 eine leichte Umsatzsteigerung von drei Prozent auf 1,53 Millionen Euro erzielt. 2014 hatte der Umsatz in diesem Zeitraum bei 1,48 Millionen Euro gelegen.

 

Wie das Unternehmen aus Bad Vilbel vergangene Woche mitteilte, entwickelte sich insbesondere das Geschäft in Zentraleuropa mit einem Umsatzwachstum von 5 Prozent positiv. Grundsätzlich drückt aber die Rubelschwäche im wichtigen Russlandgeschäft den Gewinn nach wie vor nach unten.

 

Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) fiel im besagten Zeitraum demnach um 7 Prozent auf knapp 294 Millionen Euro (Vergleichszeitraum 2014: 316 Millionen Euro). Der bereinigte Konzerngewinn reduzierte sich ebenfalls um 7 Prozent und liegt bei knapp 130 Millionen Euro (2014: 136 Millionen Euro).

 

Erheblich verbessern konnte Stada den Umsatz im Kernsegment Markenprodukte – um 7 Prozent auf 605 Millionen Euro (2014: knapp 566 Millionen Euro). Das Unternehmen setzt zurzeit stark auf den Ausbau des Markensortiments. Erst im August hatte Stada für rund 17 Millionen Euro die österreichische Gesellschaft Sciotec Diagnostic Technologies erworben und damit sein Portfolio um Produkte gegen enzymatische Nahrungsmittelunverträglichkeiten erweitert. Der Umsatz im Kernsegment Generika stieg leicht um 1 Prozent auf 896 Millionen Euro.

 

Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand beim Umsatz zwar mit einem leichten Wachstum. Grundsätzlich geht der Konzern für das Jahr 2015 aber von einem deutlichen Gewinnrückgang aus. /

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