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Produktion und Produkte

Boehringer strukturiert um

10.10.2016
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dpa / Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim wird seine Produktion in den kommenden Jahren umstrukturieren. Zum einen sollen einfachere Medikamente wie etwa Tabletten zunehmend im Ausland produziert werden. Boehringer-Geschäftsführer Stefan Rinn nannte dabei Mexiko und Griechenland.

 

Zum anderen sieht der Konzern einen Trend weg von den chemisch-pharmazeutischen hin zu biotechnologisch hergestellten Produkten. Diese entwickelt Boehringer aber nicht am Stammsitz in Ingelheim, sondern vor allem in Biberach, daneben auch in Wien, den USA und in China. Dennoch sagte Rinn: »Ingelheim ist der größte Standort – und das wird auch so bleiben.«

 

Am 30. September hatte eine Sprecherin von Boehringer gesagt, dass knapp 900 Stellen in der Medikamentenproduktion abgebaut werden, vor allem in Ingelheim. Dort sind etwa 8500 der weltweit rund 47 500 Mitarbeiter beschäftigt.

 

Rinn wollte am 4. Oktober keine Zahl mehr nennen. In einem Brief an die Mitarbeiter schrieb er, es müsse »flexibel und agil auf die Marktbedarfe« reagiert werden.

 

Es könne nicht alles an allen Standorten produziert werden, sagte Rinn weiter. Und in den 80er-Jahren sei es »gar nicht so leicht« gewesen, eine Genehmigung für Biotechnologie zu bekommen. /

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