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PZ bleibt Nummer 1

27.09.2011
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Von Daniel Rücker / Keine Apothekenfachzeitschrift wird von so vielen Apothekenleitern und deren Mitarbeitern gelesen wie die Pharmazeutische Zeitung (PZ). Durchschnittlich 59,2 Prozent des Apothekenpersonals greift wöchentlich zur PZ. Damit konnte die Zeitschrift ihre vor drei Jahren erstmals erreichte Spitzenstellung im Markt halten.

Auf dem zweiten Platz folgt »PTA Heute« mit einer Reichweite von 59 Prozent »PTA in der Apotheke« mit 51,7 Prozent. Auf dem vierten Platz folgt »PTA Forum«, das auch als PZ-Beilage in die Apotheken kommt. Die Ergebnisse stammen von der LA-Pharm. Sie findet alle drei Jahre statt und wird von den pharmazeutischen Verlagen gemeinsam initiiert. Befragt wurden 947 Apotheker und PTA. Die Befragung fand im ersten Halbjahr 2011 statt, also vor dem Relaunch der PZ.

Besonders groß ist die Reichweite der PZ naturgemäß bei Apothekenleitern (72,7 Prozent) und approbierten Mitarbeitern (66,6 Prozent). Aber auch die Hälfte (50,9 Prozent) der PTA und Pharmazie-Ingenieure liest regelmäßig die PZ. Bei Apothekenleitern und approbierten Mitarbeitern liegt die PZ damit deutlich an erster Stelle, gefolgt von der »Deutschen Apothekerzeitung«, die von 62,3 Prozent der Leiter und 53,7 Prozent der approbierten Mitarbeiter gelesen wird.

 

Vorne liegt die PZ auch beim weitesten Leserkreis. Dazu zählen alle Befragten, die in den vergangenen 12 Wochen mindestens eine Ausgabe der PZ gelesen haben. Die PZ kommt hier auf 82,1 Prozent der Befragten und liegt damit wiederum vor »PTA Heute« (80,1 Prozent). In der Projektion auf die Gesamte Zielgruppe kommt die PZ damit auf 86 330 Leser, gut 2000 mehr als »PTA Heute«. Mit 73 740 Lesern, das sind 70,1 Prozent liegt »PTA Forum« hier auf dem vierten Platz.

 

Der PZ ist es gelungen, ihren 2008 erstmals gewonnenen Spitzenplatz zu behaupten. Während der Vorsprung in der gesamten Branche wegen der hohen Auflage von »PTA Heute« knapp ausfiel, ist der Abstand zu den Wettbewerbern im Apothekermarkt groß.

 

Auf dem zweiten Platz folgen hier die »Deutsche Apothekerzeitung« mit einer Reichweite von 41,9 Prozent und die »Apothekerzeitung« 28,8 Prozent. Alle weiteren Titel folgen mit deutlichem Abstand.

 

Erfreulich und für eine Verbandszeitschrift sicherlich nicht selbstverständlich: Die PZ ist die Zeitschrift in der Branche mit der höchsten Leser-Blatt-Bindung. 94 Prozent der Befragten gaben an, sie würden die PZ vermissen, wenn es sie nicht mehr gäbe. 65 Prozent vermissten sie sogar stark oder sehr stark. Die PZ ist auch bei der Leser-Blatt-Bindung bei Apothekenleitern und approbierten Mitarbeitern die Nummer eins. Bei PTA und Pharmazie-Ingenieuren liegt dagegen »PTA Heute« vor der PZ.

 

Politisch bedeutend

 

Neben den beiden zentralen Fragen der LA-Pharm baten die Interviewer die Teilnehmer auch um die Bewertung verschiedener Einzelaspekte. Auch hier schnitt die PZ gut ab. So sind 83 Prozent der Leser der Meinung, die PZ biete eine Vielfalt interessanter fachlicher Informationen. Das ist der erste Platz in der Branche. Ebenfalls den Spitzenplatz in der gesamten Branche hat die PZ bei der Aktualität von Berichten und Kommentaren. Zudem wird sie als besonders »gesundheitspolitisch bedeutsam« eingeschätzt und sie bietet die zweitbesten Entscheidungshilfen zur Sortimentsgestaltung und Informationen über neue Produkte. Hohes Ansehen hat die PZ auch in Glaubwürdigkeit und Kompetenz, allerdings liegen wir hier mit 75 Prozent Zustimmung einen Prozentpunkt hinter der Deutschen Apothekerzeitung.

 

Nur im Mittelfeld der Branche landete die PZ bei der Frage nach leserfreundlicher Aufmachung und Gestaltung. Die Umfrage fand vor unserem Relaunch statt. Wir sind uns sicher, dass wir heute bessere Noten bekämen.

 

Großer Beliebtheit kann sich auch »PTA Forum« erfreuen. Bei den Zeitschriften für PTA liegt es auf einem guten dritten Platz. Nur »PTA Heute« und »Die PTA in der Apotheke« schneiden besser ab. Bei Apothekenleitern ist es sogar zusammen mit »PTA Heute« die am häufigsten gelesene PTA-Zeitschrift. Bei den approbierten Mitarbeitern liegt »PTA-Forum« immerhin an zweiter Stelle. / 

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