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Weniger Malaria in Deutschland

23.09.2008
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Weniger Malaria in

dpa / Die Zahl der importierten Malariafälle in Deutschland ist auch 2007 weiter zurückgegangen. 540 Fälle meldeten die Gesundheitsämter in diesem Zeitraum dem Berliner Robert-Koch-Institut (RKI). Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort, wie das Institut in seinem jüngsten »Epidemiologischen Bulletin« berichtet. Dennoch gehört Malaria hierzulande zu den häufigsten von Reisen mitgebrachten Erkrankungen. 86 Prozent der Fälle wurden, wie schon in den Vorjahren, aus afrikanischen Ländern importiert. Etwa vier Fünftel der Erkrankten hatten keinerlei Medikamente zur Vorbeugung eingenommen, erläuterte das RKI. In den anderen Fällen sei die Prophylaxe größtenteils unvollständig gewesen. Einen leichten Anstieg verzeichnete das RKI mit 867 gemeldeten Fällen bei der Bakterienruhr (Shigellose). Deutlich, nämlich um 50 Prozent, kletterte die Zahl der Fälle von Dengue-Fieber empor: 263 Erkrankungen wurden in Deutschland gemeldet, 2006 waren es 175.

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