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Optimismus schützt vor Brustkrebs

08.09.2008
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Optimismus schützt vor Brustkrebs

PZ / Das Brustkrebsrisiko junger Frauen kann bei depressiver Stimmungslage und traumatischen Erlebnissen ansteigen. Optimismus senkt hingegen das Erkrankungsrisiko. Das berichten Forscher von der Ben-Gurion University of the Negev in Israel im Fachjournal »BMC Cancer« (Doi: 10.1186/1471-2407-8-245). Untersucht wurden 622 Frauen im Alter von 25 bis 45 Jahren, wovon 255 an Brustkrebs erkrankt und die restlichen 367 gesunde Kontrollpersonen waren. Die Wissenschaftler um Ronit Peled befragten die Frauen nach ihrer Gemütslage und traumatischen Ereignissen vor der Diagnose. Frauen mit einer optimistischen Lebenseinstellung haben der Untersuchung zufolge ein um 25 Prozent geringeres Brustkrebsrisiko. Zwei oder mehrere traumatische Erlebnisse ließen das Risiko um 62 Prozent ansteigen. Die Forscher weisen jedoch darauf hin, dass sie die Frauen erst nach der Diagnose befragt hätten, was zu einer negativeren Beurteilung von Lebensereignissen geführt haben könnte.

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