Pharmazeutische Zeitung online
Phytopharmaka

Hohe Ansprüche

17.08.2017
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Manches ist bei pflanzlichen Arzneimitteln anders als bei chemisch definierten, auch ihre Wahrnehmung durch die Mehrzahl der Anwender. Zeit, sich auch einmal um die Gemeinsamkeiten zu kümmern.

Pflanzliche Arzneimittel sind zweifellos ein wichtiger Teil des modernen Arzneischatzes. Viele Pflanzen werden bereits seit Jahrhunderten angewendet, aber erst die moderne Forschung fand heraus, was man zuvor vor allem aus Erfahrung wusste: Welche der zahlreichen Bestandteile sind für die Wirkung wichtig, welche tut das Gegenteil? Welche Dosis hilft, welche schadet womöglich? Und wie stellt man ein wirksames Extrakt her, in dem die Wirkstoffe lange erhalten bleiben?

 

Heute stellt man an Phytopharmaka ähnlich hohe Ansprüche wie an chemisch definierte Arzneimittel. Auch sie müssen ihre Wirkung und Verträglichkeit in doppelblinden, randomisierten und kontrollierten Studien unter Beweis stellen. Das ­erläutert Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Universität Frankfurt am Main, im Vortrag ­»Rationale Phytotherapie – patientenzentriert, nützlich, wissenschaftsbasiert« nicht nur allgemein, sondern auch anhand konkreter Beispiele.

 

Auch am PTA-Samstag kommen pflanzliche Arzneimittel nicht zu kurz: Dr. Christian Ude referiert über »Symptomorientierte Behandlung wiederkehrender Magen-Darm-Beschwerden in der Selbstmedi­kation«.

 

Mehr zu pflanzlichen Arzneimitteln gibt es auch bei etlichen Ausstellern wie etwa Schwabe, Krewel-Meuselbach, Klosterfrau und Medice zu sehen. /

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