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Bisphosphonate schützen nicht vor Brustkrebs

20.08.2014
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Von Daniela Biermann / Eine drei- bis vierjährige Einnahme von Bisphosphonaten bei Osteoporose hat keinen positiven Einfluss auf das Risiko, nach der Menopause an Brustkrebs zu erkranken.

 

Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler von der Universität Kalifornien in einer Metaanalyse von zwei randomisierten und placebokontrollierten Doppelblindstudien. Damit widerlegen sie Ergebnisse einzelner Beobachtungsstudien, die einen Antitumor- und antimetastatischen Effekt der Osteoporose-Mittel zeigten.

Dr. Trisha F. Hue und Kollegen analysierten die Daten von der Fracture Intervention Trial (FIT) mit rund 6500 Frauen zwischen 55 und 81 Jahren, die über durchschnittlich 3,8 Jahre Alendronat oder Placebo bekamen. Zudem sahen sie sich die HORIZON-PFT-Studie ge­nauer an. Bei dieser Studie erhielten 7765 Frauen im Alter von 65 bis 89 Jahren jährlich Zoledronsäure oder Placebo infundiert und wurden durchschnittlich über 2,8 Jahre beobachtet.

 

Bei den Brustkrebsraten fanden die Forscher keinen signifikanten Unterschied zwischen Bisphosphonaten und Placebo. In der FIT-Studie lag die Rate bei 1,8 Prozent unter Alendronat im Vergleich zu 1,5 Prozent unter Placebo. In der HORIZON-PFT-Studie waren es 0,9 Prozent unter Zoledronsäure und 0,8 Prozent unter Placebo. Auch bei einer kombinierten Auswertung zeigten sich keine signifikanten Unterschiede, schreiben die Forscher im Fachjournal »JAMA« (doi: 10.1001/jamainternmed.2014.3634). /

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