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Securpharm

Mehr als die Hälfte der Apotheken sind registriert

15.08.2018
Datenschutz bei der PZ

Von Daniela Hüttemann / Rechtzeitig vor dem Start des Securpharm-Systems am 9. Februar 2019 müssen alle Apotheken die drei Phasen des Registrierungsverfahrens – Anmeldung, Legitimation, Zertifikat – durchlaufen haben, um fälschungssichere Arzneimittelpackungen abgeben zu können.

 

Seit vier Monaten ist die Registrierung über das sogenannte N-Ident-Portal der Netzgesellschaft Deutscher Apotheker (NGDA) möglich. 8284 von 15 236 Apothekeninhabern (54 Prozent) haben sich bereits angemeldet, wie die ABDA vergangene Woche bekannt gab. Die meisten von ihnen hätten auch den benötigten Legitimationsantrag mit Betriebserlaubnis und Tätigkeitsnachweis schon hinterlegt, sodass 8450 von 19 748 Apotheken (43 Prozent) ihren Teil erfüllt haben.

 

Die NGDA wird in den kommenden Wochen mit der Ausstellung der N-ID-Zertifikate beginnen. Nur zertifizierte Apotheken können sich an den Securpharm-Server anschließen, über den die Überprüfung und Ausbuchung der fälschungssicheren Packungen vor der Abgabe an den Patienten möglich ist.

 

»Wenn die europäische Fälschungsschutzrichtlinie nächstes Jahr in Kraft tritt, werden die Apotheken in Deutschland bestens vorbereitet sein, um ihre Patienten auch weiterhin mit allen notwendigen Arzneimitteln zu versorgen«, ist sich Hans-Peter Hubmann sicher, ABDA-Vorstandsmitglied und Securpharm-Verantwortlicher. »Dass viele Apotheken sich schon zur Authentifizierung angemeldet haben, ist erfreulich.« Die restlichen Inhaber sind aufgefordert, sich rechtzeitig zu kümmern. /

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