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Berufsbild

Studierende besser einbinden

03.08.2016
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Von Jennifer Evans / Die Pharmaziestudenten sehen sich unzureichend in die Aktualisierung des Berufsbildes der Bundesapothekerkammer eingebunden.

»Auch die Pharmaziestudierenden wären gerne mehr in den Prozess einer Erneuerung ihres Berufsbildes einbezogen worden, denn wir sind diejenigen, die nach einem neuen und modernen, gut durchdachten Berufsbild arbeiten wollen und müssen«, heißt es in der Stellungnahme des Bundesverbands der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD).

 

Die Apothekerschaft habe einige Punkte in ihrem Papier nicht hinreichend berücksichtigt. So seien inzwischen zwar viele Aspekte der klinischen Versorgung im Berufsbild angekommen, im Studium bestehe diesbezüglich jedoch Nachholbedarf. Auch hält der BPhD eine Verlängerung des Studiums – vor allem in Hinblick auf das deutlich erweiterte Aufgabenspektrum des Apothekers – für dringend notwendig.

 

Die Entwicklung eines gemeinsamen Papiers wäre wünschenswert gewesen, so die Studierenden. »Letztlich werden wir nun vor die vollendeten Tatsachen unserer Zukunft gestellt und fragen uns, ob es nicht ein Leichtes gewesen wäre, alle Beteiligten an einen Diskussionstisch zu holen.« Der Apothekernachwuchs appelliert an die Standesvertreter, ihm künftig mehr Raum zur Mitgestaltung seiner Zukunft zu gestatten. /

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