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Jeder Zweite sorgt sich um Gesundheitsversorgung

26.07.2013
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Von Ev Tebroke / In den nächsten Jahren könnte sich die Gesundheitsversorgung in Deutschland verschlechtern. Das befürchten 51 Prozent der Deutschen, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der ABDA ergab.

»Wir dürfen nicht hinnehmen, dass diese Befürchtungen wahr werden«, sagt ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold. Gerade jetzt im Wahlkampf brauche man daher eine intensive Diskussion über Inhalte, Konzepte und Ideen für die Gesundheitspolitik der Zukunft. »Wenn die Parteien in ihren Wahlprogrammen aber große He­rausforderungen wie Demografie oder Polymedikation kaum ansprechen, müssen wir das eben tun«, so Arnold. Jeder Kandidat für den Bundestag sollte sich seiner Meinung nach Gedanken machen, wie die Gesundheitsversorgung künftig aussehen solle.

 

Die von der ABDA ins Leben gerufene Initiative »Gesundheit wählen« soll dazu beitragen, dass das Thema Gesundheitsversorgung verstärkt auf der politischen Agenda steht. Vor der Bundestagswahl am 22. September befragen Apotheker in den 299 Wahlkreisen die Kandidaten der großen Parteien zu Gesundheitsthemen. Die Dialoge werden auf der Webseite www.gesundheit-waehlen.de veröffentlicht. Die Positionsabfragen sind dabei zwar bundesweit weitgehend identisch, beziehen sich aber auch auf die Situation vor Ort. /

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