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Klima geht auf Nieren

15.07.2008
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Klima geht auf Nieren

PZ/dpa / Die Klimaerwärmung wird nach Einschätzung von US-Forschern zu einer erhöhten Zahl an Nierensteinen führen. Wasserentzug, und damit eine geringe Harnmenge, sei ein Hauptrisiko für Nierensteine, und dieses verschlimmere sich durch die globale Erwärmung. Schon heute gebe es einen »Nierensteingürtel« im relativ warmen Südosten der USA, schreiben Margaret Pearle und Kollegen von der Universität Texas in Dallas in den »Proceedings« der US-amerikanischen Wissenschaftsakademie (Doi: 10.1073/pnas.0709652105). Eine besonders hohe Nierensteinrate gebe es in Alabama, Arkansas, Florida, Georgia, Louisiana, Misissippi, North Carolina, South Carolina und Tennessee. Dieser »Gürtel« breite sich langsam nach Norden aus. 2050 würden 56 Prozent der US-Bürger in Hochrisikogebieten für Nierensteine leben.

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