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Eribulin bei Brustkrebs jetzt schon nach einmaligem Therapieversagen

08.07.2014
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Von Rolf Thesen / In Zukunft kann Eribulin (Halaven® von Eisai) auch bei Frauen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs eingesetzt werden, bei denen es nach mindestens einer Chemotherapie zu einer weiteren Progression gekommen ist.

 

Die vorher eingesetzten Chemotherapeutika sollten ein Anthrazyklin und ein Taxan enthalten haben, es sei denn, diese Behandlungen waren für die Patientin ungeeignet. Eribulin, ein nicht Taxan-basierter Inhibitor der Mikro­tubulus-Dynamik, ist bisher als Monotherapie von Brustkrebs-Patientinnen mit fortgeschrittener Erkrankung zugelassen, deren Tumor nach mindestens zwei Chemotherapie-Regimen weiter progredient war. Die Zulassung von Eribulin für den Einsatz zu einem früheren Zeitpunkt basiert auf den Ergebnissen zweier weltweiter Phase-III-Studien, an denen mehr als 1800 Frauen teilnahmen. / 

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