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Apo-Bank hält Krise für überwunden

02.07.2014
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Von Ev Tebroke / Die deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) betrachtet die Krise des Geldhauses als überwunden.

 

Wie Apobank-Vorstandssprecher Herbert Pfennig vergangene Woche auf der Vertreterversammlung in Düsseldorf mitteilte, musste der finanzielle Rettungsschirm des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken nicht in Anspruch genommen werden. Die Bank hat demnach die strukturierten Finanzprodukte im Mai vollständig zurückgeführt und damit laut Pfennig schneller als ursprünglich erwartet.

 

Pfennig zeigte sich mit der aktuellen Geschäftsentwicklung der Apobank zufrieden. Nicht zuletzt hätte dank der Umsetzung eines neuen Kundenbetreuungskonzepts die Zahl der Mitglieder und Kunden weiter ausgebaut werden können. »Bei den Geschäftsguthaben haben wir Ende Mai fast die 1-Milliarde-Euro-Marke geknackt. Das sind klare Signale dafür, dass wir wieder großes Vertrauen schaffen konnten.« Dieses war in der Vergangenheit etwas angeschlagen, nachdem das Geldhaus 2009 durch den Erwerb sogenannter Giftpapiere im Wert von 5,5 Milliarden Euro in Bedrängnis geraten war.

 

Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte die Vertreterversammlung die Ausrichtung und bestätigte die Jahresprognose. Demnach wird 2014 erneut eine Rücklagenstärkung möglich sein: Nach eigenen Angaben plant die Bank einen Jahresüberschuss, der über den 47,4 Millionen Euro des Vorjahres liegen soll. Laut Geschäftsentwicklung der ersten fünf Monate dieses Jahres lag der Jahresüberschuss im Mai bei 20,6 Millionen Euro und damit über dem Vorjahreswert. Somit ist auch 2014 eine Dividendenzahlung an die Mitglieder geplant. Nach Abstimmung durch die Vertreterversammlung zahlt die Bank für 2013 4 Prozent auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder. /

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