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Digital-Gipfel

Mit voller Kraft voraus

13.06.2017
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Von Jennifer Evans / Jetzt kommt Schwung in die Digitalisierung. Das haben Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und die Bundesforschungs­ministerin Johanna Wanka (CDU) beim sogenannten Digital-Gipfel der Bundesregierung Anfang der Woche betont.

Die Videosprechstunde, die telemedizinische Beurteilung von Röntgenaufnahmen, der elektronische Arztbrief sowie der Medikationsplan bringen Gröhe zufolge künftig viele Vorteile für Patienten. »Als nächste Schritte stehen die Notfalldaten auf der elektronischen Gesundheitskarte, die elek­tronische Patientenakte, das Patientenfach und die Einbindung mobiler Anwendungen an«, sagte er.

 

Wanka hob hervor, dass mithilfe ausgewerteter Datenmengen aus Versorgung und Forschung künftig auch die personalisierte Medizin Realität werde. So könnten Krankheiten besser behandelt werden. Um über entsprechende Technologien diese Auswertung voranzutreiben, gründen Gröhe und Wanka nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums die sogenannte Dialog-Plattform Digitale Gesundheit, an der Akteure aus Versorgung, Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt sein sollen. Auch wollen die Politiker verstärkt Projekte fördern, die über digitale Lösungen Durchbrüche etwa bei der Behandlung von Krebserkrankungen erzielen. /

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