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Apothekerhaus

Neue Bleibe am Hauptbahnhof?

26.05.2015  16:19 Uhr

Von Stephanie Schersch / Die ABDA wird ihre Geschäftsstelle vermutlich in die Nähe des Berliner Hauptbahnhofs verlegen. Für den Kauf einer entsprechenden Immobilie hat sich vergangene Woche der ABDA-Gesamtvorstand ausgesprochen.

Die neuen Räumlichkeiten könnten »die benötigten Büro- und Sitzungskapazitäten langfristig abdecken«, heißt es in einer Erklärung der Bundesvereinigung. Die endgültige Entscheidung über die Immobilie soll auf der ABDA-Mitgliederversammlung am 1. Juli fallen. 

Hintergrund des geplanten Umzugs sind fehlende Büroräume im bisherigen Apothekerhaus in der Berliner Jägerstraße. Dort kommen derzeit nicht alle Mitarbeiter der ABDA unter. Zwischenzeitlich stand auch eine Erweiterung des sogenannten Mendelssohn-Palais um zwei Stockwerte zur Diskussion. Diese Pläne wären jedoch sehr teuer gewesen, die ABDA-Mitgliederversammlung hatte sie daher im vergangenen Sommer verworfen. Ungeklärt war bis zum Schluss zudem, ob ein Ausbau mit Blick auf den Denkmalschutz überhaupt möglich gewesen wäre. Die Immobilie in der Jägerstraße werden die Apotheker nach dem Umzug aller Voraussicht nach verkaufen.

 

Allerdings wäre die neue Bleibe am Hauptbahnhof frühestens Anfang 2018 bezugsfertig. Daher soll die ABDA-Geschäftsstelle zunächst in angemietete Büroräume an der Ecke Friedrichstraße/ Unter den Linden umziehen, die laut Bundesvereinigung vermutlich bereits ab Juli dieses Jahres zur Verfügung stehen.

  

Darüber hinaus hat der Gesamtvorstand die Haushaltsplanung für 2016 diskutiert, die ein Wachstum von rund 5 Prozent im Vergleich zum laufenden Jahr vorsieht. Laut ABDA sind darin zusätzliche Ausgaben für Personal geplant, um Themenfelder wie E-Health und Telematik künftig noch intensiver bearbeiten und den Service gegenüber den Mitgliedsorganisationen ausbauen zu können. Wie in der Immobilienfrage hat die Mitgliederversammlung auch beim Haushalt das letzte Wort. /

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