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Markenprodukte

Stada will bei Grünenthal einkaufen

17.05.2011
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Von Daniela Biermann / Stada will 14 Eigen- und Lizenzmarken der Firma Grünenthal künftig in Mittel- und Osteuropa sowie im Nahen Osten vertreiben. Die beiden Unternehmen unterzeichneten einen Vorvertrag.

Stada und Grünenthal beraten nun über die genauen Konditionen, teilte Stada mit. Demnach handelt es sich größtenteils um verschreibungspflichtige Analgetika wie Tramadol (Tramal®), Buprenorphin (Transtec®) und das erst im vergangenen Jahr zugelassene Opioid Tapentadol (Palexia®). Der Kaufpreis inklusive Vertriebsstrukturen und einigen Produkten in der Pipeline soll rund 360 Millionen Euro betragen.

 

Mit diesem Portfolio werde für das laufende Geschäftsjahr in den entsprechenden Ländern ein Umsatz von 68,6 Millionen Euro erwartet, Palexia noch nicht einberechnet, da es noch nicht überall auf dem Markt ist. Die Herstellung wird weiterhin Grünenthal übernehmen. Die Stada Arzneimittel AG hat zugleich ihre Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt. Die Entwicklung sei erwartungsgemäß positiv mit einer Umsatzerhöhung um sechs Prozent auf 418,3 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Konzerngewinn stieg ebenfalls um sechs Prozent auf 29,8 Millionen Euro.

 

Das Wachstum habe man vor allem den internationalen Geschäftsaktivitäten zu verdanken, sagte Stada-Vorstandsvorsitzender Hartmut Retzlaff. Das Unternehmen erziele bereits rund 70 Prozent seines Umsatzes auf internationalen Märkten. /

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