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Preise für mehr Patientensicherheit

22.04.2015
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PZ / Ein Projekt der Berliner Charité zur Vermeidung von Dekubitus und Stürzen hat den ersten Preis für Patientensicherheit 2015 des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) gewonnen.

 

Die Auszeichnung wurde in der vergangenen Woche verliehen. An der Charité wird seit 2009 ein Risikomanagement umgesetzt, um Wundliegen und Stürzen von Patienten vorzubeugen. Seitdem kommt beides an der Klinik deutlich seltener vor. Projektleiter Armin Hauss nahm den mit 10 000 Euro dotierten Preis entgegen, hier im Foto (5. von links) zu sehen mit den anderen Preisträgern und Vertretern der Jury.

 

Den zweiten Preis gewann ein Projekt der Medizinischen Fakultät der TU Dresden zum videogestützten Fehlermanagement bei der Behandlung Frühgeborener. Es soll typische Komplikationen wie Augenerkrankungen bei Frühchen verhindern. Mario Rüdiger (3. von links) nahm die Auszeichnung in Empfang. Den dritten Preis teilen sich ein Fehlermeldesystem der Asklepios Kliniken und ein Simulationstraining für in der Geburtshilfe tätige Notfallteams, das vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen in Bayern entwickelt wurde. Reiner Heuzeroth (3. von rechts) und Ingeborg Singer (5. von rechts) nahmen diese Preise entgegen.

 

Mit den Preisen wolle man zukunftsweisende Ansätze zur Verbesserung der Patientensicherheit sichtbar machen, sagte die APS-Chefin und Jury­vorsitzende Hedwig François-Kettner (ganz rechts im Bild). In der Jury saßen Experten aus den Bereichen Pflege und Selbsthilfe sowie Vertreter der Ärzte, Apotheker und Kostenträger. /

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