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BPI kritisiert AOK

08.04.2008  17:38 Uhr

BPI kritisiert AOK

PZ / Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) wirft der AOK Plus und der AOK Rheinland-Pfalz vor, das Urteil des Landessozialgerichtes Baden-Württemberg zu verletzen. Die beiden Ortskrankenkassen haben laut BPI regionale Sortients-Rabattverträge mit Generika-Herstellern abgeschlossen. BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp sieht den Grundsatz der Gleichbehandlung verletzt: »Es wurden Sortimentsverträge abgeschlossen und es gab keine öffentliche Ausschreibung. Damit werden kleine und mittelständische Unternehmen massiv benachteiligt.« Fahrenkamp forderte von den Ortskrankenkassen, europäische und nationale Vorgaben einzuhalten. Nur dann hätten alle Pharmaunternehmen dieselben Chancen. er forderte die Landesaufischtsbehörden auf, die »Wildwestmethoden der AOK« zu stoppen.

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