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Der Weg zum metabolischen Syndrom

19.03.2014
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PZ / Übergewicht, Insulinresistenz, Hypertonie und Dyslipidämie bilden ein gefährliches Quartett, das auch als metabolische Syndrom bekannt ist. Es ist ein entscheidender Risikofaktor für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Auf dem WIPIG-PZ-Präventionskongress im Mai werden Professor Dr. Theodor Dingermann und Professor Dr. Dieter Steinhilber von der Universität Frankfurt am Main die Entstehung des metabolischen Syndroms am Beispiel des Rock-’n’-Roll-Stars Elvis Presley vorstellen.

 

Dieser war schüchtern, zeitweilig hyperaktiv, dann abrupt depressiv und extrem launisch. Er war genial, aber auch maßlos. Nach und nach verlor er jedes Gefühl für »Grenzen«. Immer häufiger reagierte er extrem zornig, verfiel einer Esssucht und konsumierte Medikamente. Damit ruinierte er seine Gesundheit. Obwohl man die genaue Todesursache Presleys nicht kennt, ist klar, dass er an einem ausgeprägten metabolischen Syndrom litt. In ihrem Doppelvortrag mit zahlreichen Musikeinspielungen erklären die Referenten das Krankheitsbild und seine physiologischen Zusammenhänge sowie therapeutische und präventive Maßnahmen.

 

Der dritte WIPIG-PZ-Präventionskongress findet am 17. und 18. Mai 2014 gemeinsam mit dem Bayerischen Apothekertag in Nürnberg statt. Das Programm und ein Faxanmeldeformular sind unter www.wipig.de abzurufen. /

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