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Arzneimittelrisiken

Apotheker schützen

01.03.2011  16:40 Uhr

PZ/ABDA / Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hat im Jahr 2010 mehr als 8300 Meldungen zu Arzneimittel­risiken von Apotheken erhalten und bearbeitet. Das teilt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit. Damit hat sich der bisherige Höchststand im Jahr 2009 von 7400 Meldungen um weitere 12,5 Prozent erhöht. Bei 1600 der 8300 Meldungen hat das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker eine Laboranalyse vorgenommen. In fast 1000 Fällen wurden zudem die zuständigen Behörden eingeschaltet.

»Apotheker leisten damit einen Beitrag zum Schutz der Verbraucher«, sagt AMK-Mitglied Dr. Andreas Kiefer. »Meldungen von Qualitätsmängeln sowie Berichte zu unerwünschten Wirkungen und Missbrauchsverdachtsfällen gewährleisten und steigern die Sicherheit. Potenzielle Gefahren für Patienten können schneller erkannt und abgewehrt werden.«

 

Mit einem Anteil von 31 Prozent waren die Meldungen zu unerwünschten Arzneimittel-Wirkungen (UAW) und Missbrauchsverdachtsfällen im Jahr 2010 das am häufigsten gemeldete Risiko. Knapp dahinter lagen Verpackungsfehler mit 30 Prozent, drittplatziert sind galenische Mängel mit 18 Prozent. / 

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