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Nachschub für Maskenabgabe

Apotheker müssen teils auf Masken-Lieferungen warten

Eine Sprecherin des Großhändlers Gehe erklärte auf Anfrage der PZ: »Die Verordnung ist auch für uns überraschend gekommen. Aktuell gehen wir davon aus, dass wir noch vor Weihnachten eine größere Menge erhalten. In Bezug auf die Auslieferung sind wir als Großhändler selbstverständlich gut aufgestellt.« Phoenix betonte, dass mit kontinuierlichen Lieferungen die Nachfrage der Apotheken gedeckt werden könne.

Ein Sprecher von Sanacorp erklärte, dass der Großhandel aus Planegg »sehr gut und ausführlich bevorratet ist«. Es können weiter keine signifikanten Preiserhöhungen festgestellt werden. Auch seien die vorhandenen Kapazitäten was die Auslieferung der Bestellungen angeht, ausreichend. Die normalen Lieferfahrzeuge würden demnach für die Auslieferung der Masken genügen, so der Sanacorp-Sprecher. Notfalls fahren wir auch mehrmals, erklärte auch ein Sprecher der Apothekengenossenschaft Noweda.

Wie bereits beschrieben, berichteten allerdings viele Apotheker gegenüber der PZ, dass sie ihre Masken über Hersteller oder Zwischenhändler beziehen. Natürlich könnte es daher sein, dass auch aus diesen Gründen die Lager der Großhändler noch gut gefüllt sind und die vorhandenen Kapazitäten zurzeit ausreichen.

Zukunftspakt Apotheke ermöglicht Vorbestellung der Masken

Die Noweda (Zukunftspakt Apotheke) möchte zudem die Abgabe der Masken an die Risikopatienten ohne die Gefahr einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 ermöglichen. Über die Plattform IhreApotheken.de sollen anspruchsberechtigte Personen eine Online-Vorbestellung tätigen können. Damit soll vermieden werden, dass Risikopatienten mehrmals in die Apotheke müssen, etwa wenn die Masken zeitweise nicht verfügbar sein sollten. Für die Vorbestellung muss ein Foto des Personalausweises hochgeladen werden, zudem gibt es ein Kommentarfeld, um die Anspruchsberechtigung der Masken auszuführen.

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