| Daniela Hüttemann |
| 21.08.2026 16:20 Uhr |
Bislang musste er nur einige Probanden mit zu hohem Blutdruck und einen mit erhöhtem Albumin-Wert zur Kontrolle schicken. Amelunxen und von Samson-Himmelstjerna schätzen, dass insgesamt bislang etwa ein Drittel bis 40 Prozent einen auffälligen Befund hatten und nachgetestet wurden. Meist bestätigten sich dabei die in der Apotheke ermittelten Ergebnisse, selten waren am unteren Grenzbereich gemeldete Werte falsch positiv. Das deute bereits auf einen Nutzen hin, auch wenn die vollständige Datenerhebung und Auswertung voraussichtlich bis Ende 2027 dauern werden.
Am UKSH weiß man, dass einige niedergelassene Ärzte ein Screening in der Apotheke kritisch sehen. Von Samson-Himmelstjerna betont: »Wir wollen einen Weg optimieren, der für alle gut klappen kann, mit einem verlässlichen, brauchbaren Bericht für die hausärztliche Praxis, in dem genau steht, welche Werte nachgeprüft werden sollen. Was wir uns generell wünschen, ist, dass die erhobenen Daten sinnvoll genutzt werden können, auch über die elektronische Patientenakte.«