Pharmazeutische Zeitung online
Kommendes Wintersemester

Wie geht es ab Oktober für Pharmaziestudierende weiter?

Fokus auf Studienanfänger

Die Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in Erlangen möchte ebenfalls so weit wie möglich zur Präsenz zurückkehren. »Noch ein Semester, das weitgehend online stattfindet, ist sowohl den Studierenden als auch den Lehrenden nur schwer zumutbar«, so Professor Dr. Bärbel Kopp, Vizepräsidentin Education. »Im Wintersemester wird es – je nach Vorgaben – voraussichtlich erneut eine Mischung aus Online-Lehre und Präsenzveranstaltungen geben.«

Dabei setze die Uni verstärkt auf hybride Lehre, die es erlaubt, dass sich Präsenz- und Online-Gruppen gleichberechtigt an Interaktionen beteiligen. »Besonders im Blick hat die FAU dabei Studienanfängerinnen und -anfänger sowie Studierende, die noch keine Präsenzlehre an der Universität erlebt haben.«

Wunsch nach Campusleben

Auch in Mainz, Münster, Saarbrücken, Hamburg, Kiel, Heidelberg, Würzburg und Bonn wird man im Wintersemester versuchen, möglichst umfassend zur Präsenzlehre zurückkehren – ergänzt durch digitale und hybride Studienangebote und unter Berücksichtigung der Inzidenzlage und der jeweils geltenden Rechtslage. Aus München heißt es ebenfalls: »Die Ludwig-Maximilians-Universität München hat großes Interesse daran, im kommenden Wintersemester unter Einhaltung der vorgesehenen Corona-Hygienemaßnahmen so viel Präsenz wie möglich anzubieten.«

Ähnliches berichten die Universität Greifswald und die TU Braunschweig. Diese verstehen sich nach eigener Aussage als Präsenzuniversitäten. »Dementsprechend ist es unser Wunsch, wieder mit Präsenzstudium ins Wintersemester zu starten. Es ist auch der Wunsch vieler Studierender, wieder in Präsenz zu studieren. Die Impfbereitschaft ist sehr groß und unsere eigene Impfkampagne erhält positives Feedback«, betont die  TU Braunschweig.

Auch Jena zeigt sich zuversichtlich: »Ein Wintersemester in Präsenz wird immer realistischer«, heißt es seitens der Friedrich-Schiller-Universität. »Wir wollen den Studierenden so viel Präsenz auf dem Campus ermöglichen, wie wir können. Die Universität wird alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit sich die Studierenden in Präsenzveranstaltungen mit ihren Lehrenden austauschen und sich in Bibliotheken und auf dem Campus wieder begegnen können.«

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