Hitzewellen werden durch den Klimawandel zwar generell häufiger und intensiver, doch konkrete Hitzewellen lassen sich erst kurzfristig vorhersagen. Aber: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) geht mit leichter Tendenz von einem Sommer aus, der wärmer sein wird als der Durchschnitt der Sommer im Zeitraum von 1991 bis 2020.
Amelie Hoff aus dem Klimavorhersage-Team des DWD sagte der dpa kürzlich: »Unsere aktuelle saisonale Klimavorhersage zeigt eine Wahrscheinlichkeit von rund 62 Prozent für mehr heiße Tage, also Tage mit einer Maximumtemperatur über 30 Grad, im Vergleich zum Durchschnitt von 1991 bis 2020.« Dies bezieht sich auf den Zeitraum Juni bis August. Das ist wenig überraschend – denn durch den Klimawandel hat sich Deutschland bereits um rund 2,5 Grad erwärmt, deutlich stärker als der globale Durchschnitt.