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Restless-Legs-Syndrom
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Was ist neu bei der Therapie?

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin haben eine neue S2k-Leitlinie zur Therapie des Restless-Legs-Syndroms herausgegeben. Neu gilt nun die Empfehlung, den Eisenstoffwechsel zu optimieren und medikamentöse sowie nicht medikamentöse Maßnahmen langsam und symptomorientiert einzusetzen.
AutorKontaktKatja Renner
Datum 03.11.2022  11:00 Uhr

Alternative Therapien des Restless-Legs-Syndroms 

Aufgrund der Symptomatik werden immer wieder auch Behandlungsversuche mit Magnesium, Cannabinoiden oder Benzodiazepinen erwogen. Für diese Optionen gibt es keine Evidenz, sie sind laut Leitlinie nicht zu empfehlen. Gleiches gilt für die nicht medikamentösen Maßnahmen Kryotherapie, Akupunktur sowie für die Phytotherapie.

Nicht medikamentöse Maßnahmen mit Evidenz sind hingegen die transkranielle Gleichstromstimulation, Bewegungstraining wie Yoga und die Infrarotlicht-Therapie. Sie können allein oder zusätzlich zur medikamentösen Therapie ausprobiert werden. Eine Supplementierung von Vitamin B12 und Folsäure kann ebenfalls erwogen werden.

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